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Tarifvertrag holz- und kunststoffverarbeitende industrie sachsen-anhalt

Die zwölf Leitlinien zielen darauf ab, das regionale Profil durch die Ausrichtung der Innovationspolitik auf Leitmärkte, die Anziehungskraft neuer Unternehmen, Cluster und Innovationsnetzwerke zu gestalten, das Innovationspotenzial regionaler Unternehmen zu entwickeln, sich weiter auf das regionale wissenschaftliche Potenzial zu konzentrieren, die Unternehmenskultur zu stärken, die Internationalisierung zu stärken und verfügbare regionale, nationale und europäische Fonds zu bündeln usw. um Synergien über Wertschöpfungsketten hinweg zu schaffen. Die Umsetzung der Strategie wird sich auf die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik konzentrieren, und weitere Interessengruppen in regionalen Kammern und Verbänden sind eingeladen, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. Die digitale Transformation bietet große Entwicklungschancen, sowohl wirtschaftlich als auch sozial und kulturell. Sachsen-Anhalt hat eine digitale Agenda entwickelt, um die Orientierung für die Region zu setzen. Die Digitale Agenda für das Land Sachsen-Anhalt aus dem Jahr 2017 stellt sechs Ziele und Handlungsfelder vor: Unter dem Titel “Industrie 4.0” werden in Sachsen-Anhalt fortschrittliche Fertigungsaktivitäten sowohl auf der Ebene des Strategieaufbaus als auch in unterschiedlichen Projekten angestrebt. Die Regionale Innovationsstrategie Sachsen-Anhalt 2014-2020 zielt auf die “Industrie 4.0” insbesondere in den Bereichen Energie, Maschinen- und Anlagenbau, Ressourceneffizienz sowie Mobilität und Logistik ab. Möglichkeiten zur Spezialisierung gibt es in der intelligenten Produktion im Energiesektor, d.h. in der ressourcen- und energieeffizienten Produktion, sowie in der intelligenten Logistik. Eine aktuelle Studie der NORD/LB identifiziert Stärken, Schwächen und Chancen von “Industrie 4.0” in Sachsen-Anhalt (Industrie 4.0: Chancen und Risiken für Sachsen-Anhalt). Stärken, die zur Unterstützung der Entwicklungen in Industrie 4.0 umgesetzt werden können, sind: Ausrichtung der Wirtschaftspolitik auf regionale Zukunftsfelder / Schlüsselindustrien, gemeinsame Schnittstellen in den führenden Branchen als Basis für branchenübergreifende Wertnetzwerke, vielfältige universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in relevanten Technologiebereichen, Industrie 4.0-Technologiecluster sowie gut entwickelte Verkehrsinfrastruktur und effiziente Logistikindustrie als Voraussetzung für intelligente Logistik.

Die festgestellten Schwächen beziehen sich auf das unterdurchschnittliche Breitbandangebot und den Grad der Digitalisierung in der regionalen Industrie, den geringen Umfang der Unternehmensstruktur, Schwächen bei innovationsbezogenen Indikatoren oder den unterdurchschnittlichen Anteil der Beschäftigten in relevanten Bereichen. Die höchsten Chancen werden im Maschinen- und Anlagenbau sowie deren Verbindungen zu anderen regionalen Wirtschaftssektoren gesehen. Ein wichtiger Akteur in der Region ist das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und Automatisierung IFF in Magdeburg, das in den Bereichen Logistik, Automatisierung, Prozess- und Anlagenbau sowie Digital Engineering tätig ist. Das Institut bietet digitale Engineering-Lösungen an, um seine Kunden auf dem Weg zur “Industrie 4.0” zu unterstützen und hat verschiedene Lösungen für ihre Industriekunden entwickelt (z.B. Digital Engineering, Digital Learning oder Smart Logistics). Forschung für die Zukunft ist eine Ausstellung der Abteilung Technik-Transfer-Zentrum an der Otto-con-Guericke-Universität Magdeburg. Sie sammeln und präsentieren eine Reihe von Forschungsaktivitäten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem Ziel, verschiedene Akteure, insbesondere Akteure im Forschungsbereich, mit Akteuren der Wirtschaft in Kontakt zu bringen.